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Baga

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Bairrada ist die berühmte Heimat dieser anspruchsvollen Rebsorte, die jedoch auch in anderen Landesteilen der Beiras (Dão  eingeschlossen) zu finden ist.

Baga-Trauben sind klein, dickschalig (verantwortlich für den hohen Tanningehalt im Saft) und reifen spät. Dies ist besonders in kühleren, feuchten Jahren von Nachteil und kann durch die schlechte geografische Lage der Anbaufläche noch verstärkt werden.

Die Baga gedeiht am besten in Lehmböden und benötigt viel Sonnenlicht. Selbst unter guten Bedingungen ist die Rebsorte für Fäulnis anfällig, besonders während der verregneten Herbstmonate.

Die Reben produzieren ein üppiges Blattwerk und sind somit sehr arbeitsintensiv. In guten Jahren weisen Baga-Weine eine intensive Farbe auf und haben eine kräftige, tanninreiche und saure Struktur mit Aromen von Beeren und Pflaumen sowie mit leichten Noten von Kaffee, Heu, Tabak und Rauch.

Jung sind Baga-Weine oftmals adstringierend (besonders die sehr guten Weine aus Bairrada), sie altern jedoch bemerkenswert gut und gewinnen bei der Reifung an Eleganz und Komplexität. Bei der Lagerung wird das Aroma von Kräutern, Zedern und Trockenobst noch verstärkt.